Naturspirituell

„Was ist das denn?“ Genauer gesagt möchten die Fragenden dann gerne wissen, wie man das im Alltag so lebt.

Wir sprechen bewusst nicht von Naturreligiös. Weil die Form von Religion die wir hier kennen meisten eine Buchreligion ist die auf einen Gründer zurück geht.  Das ist das Druidentum auf keinen Fall.  Es ist eine freie Form des Glaubens, da keine überlieferten Grundlagen existieren.

Spirituell zu sein, bedeutet nicht anderes, als zu glauben das es mehr gibt als das was wir anfassen können und unser Leben einen tiefergehenden Sinn hat.

Natur ist alles was uns umgibt. Es gibt nichts was nicht Natur ist, auch wenn der Mensch sie zunehmend verfremdet.  Die Natur ist für uns Schöpfung und Schöpfer in sich, so lässt sich dieser Glaube am ehesten dem Animismus (z.B. Schamanentum) zuordnen.  Und doch personifizieren wir diese Schöpfungsenergien als Gott und Göttin. Sie haben viele Namen und sind doch nur eine.

Durch verschiede Techniken erlernen wir die unmittelbare Erfahrbarkeit der geistigen spirituellen Welt innerhalb der Natur.  Das bindet uns ein in das große Ganze und wir fühlen uns getragen und geschützt.

Wir achten die Natur und danken für die Zuwendung und Unterstützung die wir von ihr auf allen Ebenen erhalten und ehren und schützen sie so gut wir können.

Das lässt einen im Alltag im Umgab mit unseren Ressourcen achtsamer sein. Gleichzeitig entwickelt sich mit der Zeit ein unglaubliches Vertrauen in das Leben, das einen zufrieden werden lässt.