Weihe im Winter

Diese Wochenende haben wir eine Bardenweihe. Mitten im Winter. Keine Ahnung wie dieser Termin entstanden ist, war wohl ein Wunsch des Weihlings…. er wird schon sehen was er davon hat 😉 Denn ein Anteil der Weihe ist es  eine Nacht alleine draußen in freier Natur zu verbringen. Um als Vorbereitung auf die Weihzeremonie, ohne weitere Ablenkung ganz mit sich alleine zu sein .

Im Moment liegt bei uns bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Schnee. Es kann wunderschön sein, eine Nacht im Winterwald zu verbringen. Wenn es trocken ist. Auch im Frühling sind die Temperaturen oft nicht höher. Meine Weihe war im April und da hatten wir knapp 7 Grad. Mit der richtigen Ausrüstung ist es nicht kalt. 

Welchen Sinn es macht – Nachts im Freien auszuharren – fragen sich vielleicht einige? 

Es ist eine Vorbereitung und eine Prüfung. Traue ich mich, bin ich bereit dazu, z.B. auch zu fasten, nicht zu rauchen, kein Handy … nichts was mich von mir und Mutter Natur ablenken könnte.

Dieser Kontakt ist das eigentlich wichtige. Bin ich bereit meine Konfortzone zu verlassen – wenn auch nur für einen Tag und eine Nacht. Ihr glaubt nicht viel viele Menschen damit Schwierigkeiten haben. Die meisten möchten Spiritualität lieber im Trocken und Warmen konsumieren. 

Aber gerade dieses aus dem „normalen“ Umfeld hinaus gehen und sich auf die Natur einlassen, ist das was uns mit der Ursprungsenergie verbindet Und ja, so eine Nacht im Wald, ist was anders als jeden Tag kurz darin spazieren zu gehen/joggen. 

Mutter Natur prüft uns. In dieser Nacht werden wir mit Einsamkeit und Ängsten konfrontiert, wenn wir sie durchleben, werden wir erkennen, das wir nie alleine sind und vor nichts Angst zu haben brauchen. Das ist etwas was uns innere Stärke verleiht. Und dieses ist eine Voraussetzung für den Weg des Druiden.

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