Avalon

 

Die Apfelinsel

Avalon (verwandt mit der indogermanischen Wortwurzel aballo für Apfel), auch Avalun genannt, ist ein mystischer Ort, der aus der Artussage bekannt ist.
Auch bekannt als Ynis Avalach, was so viel bedeutet wie die Apfelinsel
(auf Walisisch = Ynys yr Afallon = Insel der Äpfel).

Der Name der Insel Avalon taucht in einigen historischen Schriften ab der spätrömisch-frühmittelalterlichen Literatur auf. Auch findet man die Bezeichnungen Inis Vitrin, was glaeserne Insel bedeutet, oder Apfelinsel. Diese Insel lag, mythologisch gedeutet, in der „Anderswelt“ der Kelten. Seine Mutter sollte von dieser Insel stammen, von der Herrin des Sees erhielt er sein Schwert Exkalibur und hierhin brachte ihn Morgaine (auch Morrigane oder Morgan La Fay) damit er dort leben konnte bis er dem britischen Volk zur Rettung eilen muss.

Die Apfelinsel wird auch die glückliche Insel genannt, weil sie alle Dinge aus sich selbst erzeugt. Die Äcker haben dort den Pflug nicht nötig, der Boden wird überhaupt nicht bebaut; es gibt nur, was die schaffende Natur aus sich selbst gebiert.
Freiwillig schenkt sie dort Korn und Wein, und in den Wäldern wachsen die Apfelbäume im stets geschnittenen Grase. Aber nicht nur schlichtes Gras, sondern alles bringt der Boden die Fülle hervor, und hundert Jahre oder darüber währt dort das Leben.

Avalon klingt sehr nach dem Garten Eden, welchen wir aus der Bibel kennen.
Im Garten Eden lebte der Mensch in der Unschuld, der ursprünglichen Einheit mit Gott.
Doch hatte Gottvater auch einen Baum wachsen lassen, von dessen Früchten zu essen dem Menschen untersagt war.
Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, so will es der Mythos, war ein Apfelbaum.
Von der Schlange verführt erkannte Eva, es wäre gut, von diesem Baum zu essen, da er klug mache. Das Ende der Geschichte ist bekannt. Verbannt aus dem Garten Eden, aus der Einheit mit Gott in die Polarität von Zeit und Raum gefallen, blieb fortan dem Menschen der Zugang zum Baum des Lebens, der Unsterblichkeit verleiht, verwehrt.

Was ist nun der innere Gehalt dieses Symbols?
Schneide einmal einen Apfel quer durch, dann siehst in der Mitte als Kernhaus den Druidenstern, das Pentagramm. Er war immer eins der Atribute der großen Göttin
Apfel und Pentagramm sind Symbole der Venus, die – ebenso wie der Mond – das Urprinzip des Weiblichen verkörpert. Während die Venus in acht Jahren einmal durch den Tierkreis wandert, bildet sie fünf Konjunktionen mit der Sonne und zeichnet so einen natürlichen Fünfstern an den Himmel. Im alten Babylon war dieses Zeichen schon der Göttin Ischtar, die der Aphrodite bzw. Venus entspricht, zugeordnet.

Also der puren Weiblichkeit. Da der christliche Gott von einem Patricachat erschaffen wurde musste das Weibliche Wissen verboten werden.
Also schufen die Christen die Schlange …
Aber so schnell ist die Magie des Apfels nicht totzukriegen.

Nimm einen Apfel. Werde dir bewusst welch ein Wunder der Natur er ist.
Er ist Frucht und er ist Samen.
Er stirbt und er lebt weiter.
Konzentriere deine Energie der Dankbarkeit für Alles was du hast in diese Apfel.
Versuche das Gefühl der Dankbarkeit in deiner Tiefe zu spüren.
Wo fühlst du es? Wie fühlt es sich an?
Einen Apfel zu verschenken heißt Leben zu schenken.
Gibt ihn nun voller Dankbarkeit dem Nachbarn zu deiner Linken.
Nimm ihn von deinem Rechten im Gefühl der Dankbarkeit an.

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