Druiden im Wandel

Das Dasein der Druiden war in der früheren Zeit fest in dem Glaubenskonzept der Kelten eingebunden. Doch wie erging es ihnen mit der Christianisierung? Wenn wir den schriftlichen Aufzeichnungen der Mönche folgen können, werden wohl einige Druiden als Mönche im Kloster gelandet sein.
Doch wäre das aus Sicht der Katholischen Kirche überhaupt möglich gewesen sein;
Heiden im Stand der Mönche?
Also eines Geistlichen Dieners des einen Gottes?
Und hätten es die Druiden überhaupt mitgemacht?
Mal abgesehen davon das die meisten schriftlichen Aufzeichnungen erst Jahrhunderte – also vier bis fünf Generationen – später angelegt wurden.
Hätte sich das Wissen überhaupt so lange halten können, wenn es nicht gelebt werden durfte?
Es ist schwierig, das Druidentum zu rekonstruieren. Wahrscheinlich sind die Druiden deshalb so beliebt, weil man so wenig von ihnen weiß. So kann sich jeder das, was er sich wünscht – in den Druiden – hinein interpretieren.
Unsere heutige Basis ist das, was mit dem Aufflackern der Geschichte des Druidentums in der Romantik (17 Jahrhundert) entstanden ist.  In dieser Zeit prägten sich viele – inzwischen wiederlegte –  „Fakten“ über die Druiden. Z.B. das sie Stonehenge erbaut haben usw.
In dieser Zeit entstanden auch die ersten neo-druidischen Orden, Geheimgesellschaften in denen sich Männer wichtige Titel gaben und die Magie des Druidentums erforschten.
Was immer es war – was fangen wir nun heute damit an
Was sind wir?
Was lehren wir?
Und: Was soll daraus entstehen?

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