Tuatha de Danann

In der Literatur die mir vorliegt, finden sich Hinweise auf dieses sagenhafte Volk.

Übereinstimmend wird vom Buch der Invasionen erzählt, welches Bestandteil der ältesten Schriftdokumente in Gälisch sind, die im 12. Jahrhundert von walisischen und irischen Mönchen niedergeschrieben wurden.

Dieses Buch ist ein Bericht über mehrere Sagenhafte Kolonisationen Irlands, erzählt von Pantholon, dem Anführer des ersten Einfalles nach der großen Flut. Drei Druiden gehören zu seinem Anhang, Fiss (Klugheit), Tath (Wissen) und Fochmarc (Neugier), also drei Grundtugenden des Druidentums. Pantholon macht während seines mehrere Jahrhunderte langen Lebens Formwandlungen durch, indem er z.B. in der Gestalt des Hirschgottes lebt. Wenn seine Energie in einem inkarnierten Körper zur Neige ging, zog er sich in eine bestimmte Höhle zurück, um nach einem Traum die nächste Inkarnation in einem anderen Krafttierkörper zu erleben.

 

So erlebt er als Hirsch die Ankunft der Tuatha de´ Danann (das Volk der Göttin Danu).

Der Name Danu (Dana) ist einer der drei keltischen Namen der großen Mutter. (Anu und Don die Anderen).

Es heißt, sie landeten an einem 1. Mai in Irland, indem sie schon drei Tage vorher anfingen, die Insel mit dunklen Wolken zu verhängen. Entweder landeten sie mit Schiffen, welche sie sofort nach Ankunft verbrannten, oder aber innerhalb dieser Wolken (es gibt da zwei Versionen), denn mittlerweile waren es die Fomorer (auch Fir Bolg genannt, Kelten, die zunächst im alten Griechenland beheimatet gewesen sein sollen und wieder auf die Inseln zurückwanderten), die die Insel unter ihrer Herrschaft hatten. Diese wurden zunächst in der Schlacht von Mag Tuired bezwungen. Balor wurde von Lughs Speer tödlich verwundet. Lugh selber wurde Nachfolger des in derselben Schlacht getöteten Anführers der Tuatha.

Sie herrschten solange, bis die Kelten oder auch Gälen – sehr wahrscheinlich von der iberischen Halbinsel aus – nach Irland kamen. Es wird berichtet, dass deren Druiden stärker waren.  So drängten die Kelten – auch bedingt dadurch, dass deren oberster Druide Mide das erste Druidenfeuer entzündete – die Tuatha zogen sich in Folge davon in die unterirdischen Reiche, die Feenhügel, die Sidhe,zurück, die Kelten herrschen über der Erde.

Dagda übernahm nach Lugh die Führung der Tuatha. Auf den Wanderungen in die untere Anderswelt können druidisch-schamanisch Praktizierende nicht nur auf Krafttiere als Verbündete hoffen, sondern auch den legendären Tuatha begegnen.

Dies ist die Quintessenz aus den u.g. Quellen, Hinweise finden sich auch in anderer Literatur, wie z.B. beim sehr umstrittenen Douglas Monroe, welche ich für diesen Beitrag nicht herangezogen habe.

Wer die Tuatha sind?

Entscheide selbst, ob Menschen, die Erbauer der Megalithkreise, Raumfahrer, Atlanter oder Götter, als welche sie auch heute noch verehrt werden.

 

In

 

Quellen:

Momo Edel / Bertram Wallrauth: Götter, Barden und Druide, Ansata Verlag 2000

Miranda J. Green: Die Druiden – Die Welt der keltischen Magie, Bechtermünz Verlag, aus dem Englischen 1998

Anthony Duncan: Keltische Mystik – Mit den Göttern wandeln, Urania Verlag 2001

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