Tod und Sterben

Die Blätter fallen von den Bäumen und liegen auf dem Boden. Zertreten. Die Pflanzen sterben ab. Das übrig gebliebene Obst verrottet auf der Erde.

Allerorts Sterben um uns herum. Zur Zeit kann niemand kann vor dem Thema „Tod und Sterben“ davonlaufen. Allerheiligen, Totensonntag, der November ist der Monat im Jahr wo uns das Sterben ganz nah kommt.

Es gibt kaum ein Thema, welches derart angst- und tabu besetzt ist, wie der Tod. Dabei gehört der Tod, wie die Geburt, zum physischen Leben.

Von Beginn an ist dieses physische Leben dem Tod, dem Verfall ausgesetzt. Es gibt nichts „Ewiges“ auf der Ebene der Materie. Das einzig „Ewige“ ist der ständige Rhythmus von Wachsen, Blühen, Zerfallen.

Auf dem, was zerfällt, kann Neues wachsen. Ohne Zerfall kann nichts Neues geboren werden. Die Beschäftigung mit diesem Thema macht uns für empfänglicher für das Leben.

Gerade zu Zeit gibt es viele Themen in der Gesellschaft und Politik die uns auf diese Themen aufmerksam machen. Aktuelle Attentaten und Katastrophen. Wie gehen wir damit um?

Unsere Form von Druide/Priester sein  beschränkt sich nicht auf die „esoterische Insel“ der Magie und Mystik, sondern auch auf das Verständnis von alltäglichen Vorkommnisse in unserer Gesellschaft, weniger auf der politischen sondern auf der humanistischen Basis.

Wir stellen uns Fragen

Welchen Sinn die Opfer machen

Ob es einen sinnlosen Tod gibt

und wohin uns das führen wird

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