Die wilde Jagd

In diesen Nächten in denen es stürmt, in denen die Stimmen der des Windes laut rufen, ist für uns die Zeit der „Wilde Jagd“.

Es ist etwas anders als die wilde Jagd der Rauhnächte. Die Nächten in den Tagen zwischen den Jahren, zwischen Weihnachten und Drei-Königstag in denen die wilden Horden, der Geister und Verstorbenen durch die Gegend ziehen und man am besten im Haus bleiben sollte. In Österreich, besonders der Steiermark gibt es die mythologische Beschreibung des wilden Heeres und der „Luftstimmen“ die dann flüsternd rufen.

Für uns ist die wilde Jagd eine reale Aufgabe, der wir uns stellen. In früheren Zeiten war es vielleicht die konkrete Jagt, sich alleine mit  Sperr und Messer dem Eber oder Hirsch zu stellen und ihn zu erlegen.

Heute ist es für uns – nur noch – die Konfrontation mit den Elementen und der Geistwesen der Nacht.

Die Zeit liegt zwischen dem Oktober Vollmond (Jägermond) und dem November Vollmond.  In diesem Zeitraum sind die Grenzen zwischen den Welten sehr dünn und es ist kein Spaziergang sich in dieser Zeit draußen aufzuhalten und den Mächten des Windes und der Dunkelheit und den damit verbundenen Wesenheiten zu stellen.

Es ist finster und feuchter Nebel, legt sich um dich und so manche Stunde wirst du dich fragen, was zum Teufel du hier draußen machst … nicht nur die aufsteigende Kälte, auch die Furcht lassen dich frösteln.

Bist du bereit – deine Sicherheit und  Bequemlichkeit zu opfern und deine Komforzone zu verlassen?

Eine Nacht von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang kann lang sein und ein Weg hat viele Spuren. Bist du bereit dich mit den Jägern der Anderwelt zu messen? Du bist ihre Beute, wenn sie dich erwischen. Ihr Schutz und ihre Bereitschaft dich zu unterstützen ist dein Gewinn wenn du sie besiegst.

Gwynn ap nud, Herne, Samhain … dem wilden Jäger wurden viele Namen gegeben. Ob es alles das gleiche ist oder nicht, kannst wohl nur du für dich heraus finden 😉

Für einen Druiden ist es Teil seiner Ausbildung so eine Wilde Jagd erfolgreich zu absolvieren.

 

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