Keltisches Medizinrad

Da habe ich doch letztens was von einem „keltischem Medizinrad“ gelesen. Das hat mich neugierig gemacht. Was ist denn das nur wieder? Etwas neues Altes?

Auf der Seite finde ich ein Steinkreis auf einer Holzscheibe für 54.- €

ok. da habe ich mir was anderes vorgestellt.

Wir arbeiten mit einem Jahreskreis, vergleichbar mit dem indianische Medizinrad. Das es im eigentlichen Sinne auch nur aufgrund einer Vision – also Eingebung – von Vicent la Duke, auch als Sun Bear bekannt, gibt.

Bei uns war es mit der mündliche Überlieferung nicht so erfolgreich. Spuren des keltischen Kalenders hat man aber in vielen geschichtlichen  Artefakten gefunden. Z.B. die Bronzetafeln von Coligney. Wir wissen also das sich die Kelten an Sonne, Mond und Sternen orientiert haben.

Das keltische Jahr war stark von dem  hiesigen Vegetation und den Zyklen von Sonne und Mond geprägt und hat dadurch die stärkste Verbindung und Kraft für uns hier in diesem Breitengrad.

Die Grundlage sind – wie bei jedem Medizinrad – die Vier Himmelsrichtungen und die Zuordnung der Elemente. Die Kelten kannten eigentlich nur zwei Jahreszeiten. Die Vegitationsperiode und die Zeit der Dunkelheit. Daher hatten sie zwei Hauptfeste. Beltane (Vollmond im April)  und Samhain (Neumond im Oktober).

Zusätzlich wird das Jahr noch in 13 Monde einteilen. Das macht Sinn, denn nach diesen Mondzeiten richten sich die Bestellung der Felder und die Ernte in einer Agrarkultur. Aber auch die Tag und Nachgleichen und die Sonnenwenden sind markante Punkte. Diese zu feiern verbindet uns mit den Zyklen des Jahres.

Wir sehen den Jahreskreis  allerdings nicht nur als einen Kalender sondern auch ein Sinnbild des Menschlichen Lebens. Kindheit, Jugend, Erwachsensein und Alter, jede Phase des Lebens finden wir hier. Ebenso wie die Verbindung zu den Elementen und den zugeordneten Eigenschaften in Verbindung zu den  Tieren, Steinen, und Pflanzen.

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