das Rad dreht sich …

Noch stehen wir am Anfang des Oktobers. Aber schon ist es Zeit das nächste Jahreskreisfest vorzubereiten. Am 31. Oktober feiern wir Samhain – kalendarisch. Oder am 12. Dunkelmond des Jahres. Eines der wichtigsten Feste des Jahres, auch Samhuin oder Samoni, nach dem Kalender von Coligny genannt.

Nach dem Keltischen Kalender der Beginn des Winters, der Dunkelheit und damit der Beginn von allem was ist. Alles wächst aus dem Dunkel ins Licht.

Es ist der Anfang des Neuen Jahres, quasi das Neujahrsfest. Wobei die Übersetzung „Ende des Sommers“ aus dem Irischen, dann nicht ganz stimmig ist.  Andere Übersetzungen führen zum Begriff „Vereinigung“ was durchaus passender ist.

Kreuz Triskele

Verschmelzen mit der Dunkelheit

Vereinigung mit den Ahnen

Rückkehr zu den Ursprüngen

 

Wir feiern diese Inhalte in einem Ritual, einem Jahreskreisfest.

 

Wir ehren unsere Ahnen und gedenken unserem Ursprung, dem dunklem Schoß der Göttin. Während die Feste im Somme männliche Energie in sich tagen,  laut und kraftvoll, ist Samhain von weiblichen Energien geprägt, tiefgehend und eher leise.   Spiraltänze in die Vergangenheit, Rituale für die Verstorbenen, Trauer um verpasste Gelegenheiten, Hüten des Samens.

Unsere druidischen Ritual sind der heutigen Zeit angepasst, da wir einfach nicht in der Vergangenheit leben.  Sie haben oft philosophische oder psychologische Grundlagen, unser heutiges Zusammenleben  hat andere Prioritäten als noch zur Bauerngesellschaft der Kelten. Und trotzdem sie in sie immer noch in der gleichen Energie der uns umgebenden Naturkräfte eingebettet.

Die Dunkelheit hat das Licht besiegt, stell dich deinen Schatten, deinen Ängsten ….

„Schließ die Augen und sieh was dir gehört“

 

 

 

 

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