Merlin

Ein einzelner oder viele?
Mensch oder Magier?
Hier oder in der Anderwelt?

Merlin der Druide – gab es ihn wirklich oder ist er ein Produkt der Phantasie, der als Archetypus des Zauberers in unsere Mythologie Eingang gefunden hat.

Es gibt keine gesicherten Fakten über einen Merlin, ebenso wenig wie über den Hof des Arthus, an dem er gedient haben soll.  Literarisch erstmals erwähnt wird Merlin bei Nennius in seinem Werk Historica Brittum aus dem 8. bis 9. Jahrhundert.

Er beschreibt den Mythos, dass Merlin als „Kind ohne Vater” vor den britischen König Vortinger gebracht wird, um als Menschenopfer den sicheren Bau seiner Burg zu gewähren. Hierbei allerdings beeindruckt der Knabe die Anwesenden durch eine Prophezeiung über den Boden, auf den die Burg gebaut werden soll, dass er nicht geopfert wird.

Er prophezeit einen Kampf zwischen einem weißen und einem roten Drachen, der unter der Erde stattfindet, so dass die Burg einstürzen werde. Es handelt sich hierbei um eine Metapher über den bevorstehenden Krieg zwischen den Britanniern und Sachsen.

Interessanterweise gibt es über das Ende Merlins dann auch eine heidnische, wie eine christliche Legende. In der keltischen Version schließt ihn Nimue, die Herrin vom See in einer Eiche ein. In der christlichen Version, begeht er Frevel am heiligen Gral und wird von der Erde verschlungen.

Und doch wird viel und oft von ihm erzählt. Bücher über ihn geschrieben, Filme gedreht.

Was macht diese Figur so faszinierend?

Der Zauber der ihn umgibt, die Macht die er in Händen hält, das Wissen das er hat ….

hätten wir das nicht alle gerne?

 

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