Faol – der Wolf

Faol der Wolf

Ich bin „der mit dem Wolf geht“  – Wolfgang.

Nicht ohne Grund ist mein Totemtier ein Wolf, mein Wolf.

Ich sprech hier von Totemtiere, obwohl es ein indianischer Begriff ist. Aber da weiß halt jeder was gemeint ist. Im Europäischen Hexentum würden wir sie als Familiare bezeichnen oder im Germanischen Kontext als Fylgia. Wobei dieses meist ein weiblicher Schutzgeist ist.

Also ein schützender Begleiter. Ein geistige Wesen, das in Tierform erscheint, dessen Kraft und Wissen ich nutzen darf. Krafttier würden sie vielleicht auch einige nennen, wobei das noch ein Unterschied zum Totemtier ist. Aber dazu ein anders mal …

Wenn wir uns den Wolf in freier Wildbahn betrachten, erkennen wir ein scheues aber dennoch sehr selbstbewusstes Tier.

Das sehr familiär lebt, hierarchisch strukturiert in einem kleinen Rudel mit ausgeprägten Frühungsqualitäten.

Genauso können wir uns einen Wolfspirit vorstellen.

Auch in den Überlieferungen der keltischen Mythologie finden wir den Wolf wieder.

So wurde z.B. der König Cormac mac Airt von einer Wölfin, zusammen mit ihren Jungen, großgezogen. (klingt das nicht sehr nach den Römern?) Der König nahm seine Wolfsfamilie später mit nach Tara an seinen Hof.
Auf dem berühmten Kessel von Gundestrup finden wir eine Darstellung von einem Wolf. Ein Mann/Gott  – meistens als Cernunnos angesehen – sitzt im Schneidersitz zwischen einem Wolf und einem Hirsch. Beschwörend hält er die Arme erhoben, es wirkt als wenn er versucht die beiden Kräfte getrennt zu halten.

Wolf Baum

0 comments on “Faol – der WolfAdd yours →